Nicht stolpern: Der Gang zum Altar

Nicht stolpern: Links oder Rechts, Vater oder Bräutigam, wir zeigen euch den perfekten Weg zum Altar!
Links oder recht, Vater oder Bräutigam...

Monatelang wurde vorbereitet, wochenlang die letzten Details perfekt gemacht, tagelang wurde gefiebert und gemacht und getan. Jetzt ist es soweit: Die beiden Liebenden sollen vorm Altar vereint werden. Damit auf den letzten Metern nichts schief geht, findet ihr hier alles, was ihr über den Gang zum Altar wissen müsst.

Der Vater

In vielen Kulturen verbreitet und vor allem aus Hollywood-Filmen bekannt: Der Vater geleitet die Braut zum Altar. Dies ist eine sehr alte Tradition, die die Übergabe der Tochter vom Schutzverhältnis des Elternhauses in die Obhut des Ehemannes symbolisieren soll. Viele sehen darin einen altertümlichen Brauch, der die patriarchalische Rolle der Frau widerspiegelt; Eigentum, das vom Vater dem Bräutigam übergeben wird.

 

Doch gleichzeitig ist dies eine romantische Tradition, die heute neu interpretiert wird. Es geht um die Zusammenführung zweier Familien, die Akzeptanz des zukünftigen Schwiegersohnes und um den Ausdruck einer fortbestehenden, tiefen Verbundenheit zwischen Eltern und Tochter. Eine Frau, die sich dafür entscheidet möchte genau diese Verbundenheit symbolisieren. 

 

Natürlich symbolisiert diese Variante auch das Loslassen, das Anvertrauen, einen neuen Lebensabschnitt, den die Frau in erster Linie mit ihrem Mann und nicht mit ihren Eltern beschreiten wird. Welche persönlichen Gründe euch auch immer dazu bewegen, es wird in jedem Fall ein unglaublich emotionaler Moment.

 

Der Bräutigam

Die formale Eheschließung ist bereits passiert - im Standesamt. In den Augen der katholischen Kirche betritt das Paar die Kirche bereits als Ehepaar, das diese Verbindung mit Gottes Segen besiegeln lassen möchte. Wenn es nach der Kirche geht, soll das Brautpaar also gemeinsam den Weg zum Altar beschreiten - und so ihre Verbundenheit, die gegenseitige Unterstützung und ihre bedingungslose Zugehörigkeit symbolisieren. 

  

Doch auch über die Standards und Ansichten der Kirche hinaus - die eigene persönliche Geschichte und der gemeinsame Hintergrund haben viel mit der Wahl des Brautbegleiters zu tun. So ist es bei einem Paar, das schon viele Jahre zusammen lebt fraglich, ob die Übergabe durch den Vater so treffend wäre.

 

Andere Brautbegleiter

Es gibt Gründe, aus denen sich die Braut einen anderen Brautbegleiter wünschen würde. Ob es die engste Familie in Form des Bruder, der Mutter, eines Onkels oder der Oma ist - oder ein enger Freund des verstorbenen Vaters, der ihm ein Versprechen gegeben hat. An diesem Tag denken wir auch an diejenigen, die nicht dabei sein können. 

 

Man trifft sich in der Mitte

Wer sich nicht entscheiden kann, dem gefällt vielleicht diese Variante: Der Vater begleitet die Braut bis zu Hälfte der Kirche und übergibt sie dort dem zukünftigen Schwiegersohn. So sind all die symbolischen Aspekte der beiden Varianten vereint: Der Vater geleitet die Braut auf dem Weg zum Altar, übergibt sie dem Bräutigam und das Paar geht die letzten Meter zusammen.

 

Die Braut geht links

Egal wer sie begleitet, die Braut geht immer links vom Begleiter. So sitzt das Brautpaar dann auch vor dem Altar: Sie links, er rechts. Zum Auszug drehen sie sich dann einfach um: So, dass sie rechts von ihm geht.

 

Die richtige Musik: Unsere Playlist für den Gang zum Altar


Eure ganz persönliche Hochzeit

Was auch immer euch hiervon zusagt, sprecht offen darüber und wählt die Variante, die am besten zu eurem Gefühl passt. Sprecht auch mit eurem Pfarrer, wie dieser dazu steht. Es soll welche geben, die gegen die Übergabe durch den Vater sind. Wenn ihr jedoch eure Ansicht der Neuinterpretation mit ihm teilt, wird es euch bestimmt möglich sein, genau nach euren Vorstellungen in die Kirche einzuziehen.

  

Nehmt den Moment in euch auf, genießt ihn. Es warten Menschen auf euch, die euch genauso lieben, wie ihr sie. Menschen, die ergriffen sind von diesem Moment - und dankbar dafür, all das erleben zu dürfen. Geht Schritt für Schritt in euer neues, gemeinsames Leben - und genießt jeden einzelnen davon.
 

(Gegen Lampenfieber, haben wir uns sagen lassen, hilft ein (!) Glas Prosecco oder Champagner.)

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