Feiern früher und Heute: Die Geschichte des Balls

Feiern früher und heute!
Die Geschichte des Balls

Ob Abiball, Festball oder Maskenball - all diese Bezeichnung stehen für ein Tanzfest, welches für ein ausgewähltes Publikum veranstaltet wird. Diese Tradition war lange Zeit prägend für die Kunst des Feierns - und wirkt bis in die heutige Zeit hinein. Hier erklären wir, was es damit auf sich hat.

Der Ball und die Romantik

In Deutschland nannte man das Tanzfest lange Zeit Dantz - mit der im 18. Jahrhundert aufkommenden Epoche der Romantik konnte sich dann der Begriff Ball durchsetzen. Es stammt vom Wort ‚bal‘, dasabgeleitet wird vom Verb ‚baller‘ - tanzen und hüpfen.
 

Der Ball als Heiratsbörse

In höheren Gesellschaften war der Tanzball zur Heirat immer sehr wichtig. Junge Frauen konnten als Erwachsene und für die Heirat bereite Personen auftreten.

Wien und die Vielfalt der Ballkultur

Wien gilt als die Hauptstadt des Balls - eine Stadt, in der die Dekadenz der Romantik allgegenwärtig ist. Auch heute noch finden jedes Jahr 400 Bälle mit mehr als 200 Besuchern statt. 
 
Schulen, Berufsgruppen, Vereine und soziale Verbände - sie alle veranstalten Bälle. In Wien gibt es den „Ball der Religionslehrer“, genauso wie ein „Obdachlosenball“, „Asylantenball“ und „Ball der roten Nelken“.
 

Sehen und Gesehen werden

Heutedient der Ball - bei egal welchem Anlass - dem Sehen und Gesehenwerden. Früher fand dies im Ballsaal statt, heute werden geräumige Räumlichkeiten aller Art den individuellen Anlässen  entsprechend dekoriert.
      

Der Ball heute

Der Ballbegriff wird heute weiter gefasst, als es traditionell vorgesehen war. Grade die Kleidung entspricht nicht immer dem, was man sich früher unter einem pompösen Ballkostüm vorstellte.
 
Eines ist jedoch geblieben - auf einen Ball erscheint man nicht in Alltagskleidung. Und trotz allen Konventionen und Förmlichkeiten ist ein gut organisierter Ball eine wunderbare Gelegenheit, um große Momente zu feiern!
 

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